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Buderus Logamatic 2107 Schnittstelle - eine Heizung wird gesprächig - 1. Teil

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Buderus regelt seine Kessel u.a mit einer Steuerung Namens Logamatic. Diese gibts grob in 2 Serien, die Logamatic 2xxx und die Logamatic 4xxx Serie. In dem von uns 2010 gekaufen Haus wurde seinerzeit ein Flammneuer Kessel von Buderus eingebaut, gesteuert mit einer Logamatic 2007. Ok, ein größeres, aber trotzdem überschaubares Einfamilienhaus mit einem etwas grösseren Anbau. Damals war Hausautomatisierung aber noch nicht so das Thema für mich. Der Anlage lief so für sich hin, von mir immer mal wieder mit einigen Versuchen zur Optimierung unterbrochen. Aber sinnige Aufzeichnung und Protokollierung fehlt.
Nun gesellte sich im Jahre des Herrn 2015 eine "SmartHome" Steuerung zu uns. Nach reichlich Überlegung fiel die Wahl von mir auf die Homematic CCU2 von EQ-3. Das warum lege ich nochmal in einem anderen Artikel dar, Homematic ist ein Bastlersystem, klar, Plug und Play kann man vergessen, Plug and Pray triffts besser, und jemand, der nicht willig ist sich in die Welt von Linux, der schon in Jahre gekommenen Sprache TCL , in die Logig und Scriptsprache der Homematic einzuarbeiten und im Zweifelsfall den Geräten mit nem Lötkolben zu Leibe zu rücken, sollte das System besser nicht nehmen. Warum läufts dennoch bei mir ? Als Elektroingenieur und langjährigem SPS Programmierer schrecken mich Computer und Steuerungen nicht ab und ich hab bis jetzt noch jede SPS kleingekriegt.

Der Gedanke begann mit: ich möchte gerne die Heizung protokollieren, um eventuelle Optimierungsmöglichkeiten zu erkennen. Also Aufzeichnen der Temperaturen und Einschalt/Ausschaltpunkten.

Nur hatte ich wenig Lust, für mehrere 100 € Funksensoren zu kaufen und Parallelsensoren an den Kessel / den Boiler zu pappen und die Signale der Pumpen / Kessel mit Relais von den 230V der Kesselsteuerung abzugreifen und über Funk hochzusenden. Das muss auch anders gehen.

In den Heizungskeller habe ich keine Möglichkeit, ein Kabel hinzuziehen, jedenfalls nicht ohne eine mittelschwere Ehekriese hervorzurufen wegen aufgemeisselter Wände. Also müsste es eine Funkstrecke sein... WLAN würde sich anbieten, Luftlinie 7 Meter von Router weg. zwar 2 Wände und eine Decke dazwischen. aber Laptop sagt, volle Feldstärke.

Den Gedanken, unten ein LAN-Wired Gateway von, welches über WLAN angebunden wird, habe ich nach etwas Forumsrecherche mal schnell wieder verworfen. Das hat noch niemand anscheinend stabil zum Laufen bekommen. Gut, und ich wollte ncoht nochmal nachweisen, das es nicht geht. Also andere Lösung:

Daraufhin kristallisiert sich der Gedanke, unten kommt ein Raspberry PI hin, mit WLAN Stick, die Temperaturen kann man wunderschön mit DS18B20 Sensoren erfassen, das 1Wire Interface bringt der Rasbian Kernel von sich aus mit. Die Pumpen und so, über Relais ausgekppelt auf die GPIO des Raspberry und das ganze dann wia Push Kommando üder die XMLRPC Schnittstelle an die CCU. Das ganze in Python programmiert und gut ist. So ein RaspPI kostet mal grad 40€, dafür spar ich so einiges an teurer analoger Funktechnik.