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Liveview bei Canon

Live View Einsatz bei Canon.

Viele kennen den Live View ja nur von fokussieren vor dem Bauch. Nun ja, bei den kleinen Kompakten ja vielleicht bei deren unterirdischem, wenn überhaupt vorhandenen Sucher ja auch ok.

Bei mir kommt LV zugut wie immer zusammen mit einem Laptop zum Einsatz,- zum einen läßt sich die auf einem Stativ montierte Cam über die EOS Ulities fernsteuern, zum anderen hat man dabei auf dem Laptop auch noch das LV Bild auf dem Display. Und gegen ein 12 oder 15 Zoll Lap Display wirkt jedes selbst 3 Zoll Cam Display wir eine schlechte Briefmarke.
Einsatz ist Makro auch outdoor, Tabletop im Studio und zuletzt hab ich damit sehr gute Erfahrungen mit Astrofotographie gemacht, dabei dann im Zusammenhang mit einer 500mm Optik.

OK, die EOS Ulities wurden gestartet, es erscheint nach Liveview Anwahl folgender Bildschirm.

 


Rechts befindet sich die Fernbedienungsebene der Kamera, hier lassen sich durch Doppelklick auf das entsprechende Symbol Verschlußzeit, Blende, ISO, Belichtungskorrektur etc einstellen. Ebenso lassen sich hier Konfigurationseinstellungen über das Laptop vornehmen, aber das ist nicht das Thema hier und auch abhängig vom Kameramodell.Im linken Fenster erschient das Liveview Bild der Cam, aufgenommen mit dem Hauptsensor. Das mittlere weiße Rechteck ist der Bereich, in den man hineinvergrößern kann durch Doppelklick. Dieses Rechteck ist natürlich frei verschiebbar.

Durch Doppelklicken auf das weiße Rechteck kommt man in den Vergrößerungsmodus. Hier läßt sich jetzt manuell die Optik äußerst präzise scharfstellen



Es stehen 3 Schrittweiten zur Verfügung. Die kleinste Schrittweise ist > & <, diese stellt wirklich in Winkelschritten die Optik in die entsprechende Richtung. Die Bewegungsrichtung ist durch das unendlich Symbol markiert. Die festen Verstellschritte finde ich unentbehrlich in der Makrofotographie, wo ein Bild durch &quot;Stacking&quot; zusammengesetzt wird. Hierbei kann man, ohne an der Cam rumzufummeln, immer in festen Schritten den Fokus für die nächste Aufnahme verstellen.-
Ebenso nützlich wie unverzichtbar ist für mich die Möglich einer Tiefenschärfevorschau. Drücken der Taste schließt die Blende auf den eingestellten Wert, so das die Tiefenschärfe im Display begutachtet werden kann.
Hier als Beispiel: Blende offen

und Blende geschlossen


Nun aber mal in der Vergrößerung:  Doppelklicken auf das Rechteck oder unten in das Lupensymbol:


Hier läßt sich jetzt ganz fein über die Fokussiertasten exakt der Fokuspunkt legen. Zum Fokussieren würde ich die Schärfentiefevorschau abschalten (hier ist sie leider aktiviert in dem Bild). Das Fenster stellt jetzt pixelgenau auf dem Monitor das Sensorabbild dar. Durch die Pfeiltasten läßt sich der Vergrößerungsausschnitt im Bild naürlich auch verschieben.
Zur besseren Beurteilung lassen sich noch Hilfslinien einblenden, auch ein Weißabgleich mit Pipette (oben rechts im Fenster ist möglich)


Ist alles fertig,- braucht nur noch mit dem Knopf ganz oben rechts ausgelöst zu wenden.


Mein letzter praktischer Anwendungsfall war eine Mondaufnahme mit der 500er Optik und zwei hintereinander montierten Telekonvertern. Hier arbeitete ich auch mit Liveview, um die Optik genau auf maximale Schärfe und Kontrast zu optimieren. ich war selber erstaunt über die Wirkung, trotz zweier Konverter ergab sich ein QuellRAW von excellenter Qualität, das nur noch einer leichten Graduationskurve und leichtem Nachschärfen bedurfte.

Mond_1 Mond_3 Mond_4

Black in 2010 / 2015