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Infrarotfotographie - IR5

 

Ok, machen wir mal das erste IR Bild. Den Filter vor die Linse geschraubt und.... upps, man erkennt ja nichts mehr und der AF fährt auch nur hilflos spazieren. Das war etwas zu voreilig.

Besser ist diese Reihenfolge: Filter ablassen, fokussieren (entweder manuell oder AF), dann Optik auf MF stellen und ganz wichtig: Alle guten Optiken haben eine rote Markierung (die sogenannte IR-Marke). Die Entfernung, die uns die Optik jetzt anzeigt, drehen wir weiter, so das diese jetzt an der IR-marke liegt. Richtig, eine Seite vorher hatte ich dazu ja was geschrieben gehabt, IR Licht bricht anders als sichtbares Licht und wir wollen ja die IR- Aufnahme scharf haben. Bis jetzt alles klar und gutgegangen? OK, dann brauchen wir an der Cam noch eine Vorbereitung. Der automatische Weißabgleich wird bei Verwendung des IR-Filters auch nicht mehr sauber arbeiten. Also stellen wir im Menü die Farbtemperatur so tief wie nur möglich ein. Ideal sind ca 1200K, aber direkt im Menü einstellen läßt sich das bei so gut wie keiner Cam. Tiefste Werte sind meistens 2000K bis 2500K. Alternativ geht auch folgendes: ein ganz normales Bild mit IR-Filter einer Graukarte aufnehmen. Bei Canon DSLR-s kann dann die Cam das Bild als Referenz für einen manuellen Weißabgleich benutzen, mit dem Trick umgeht man die 2000K als tiefsten Wert. Blick ins Handbuch bei Canon DSLRs Thema Custom WB,- Bild auf Karte registrieren.