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Die erste Wasserkühlung

Bisher war ich als gelernter Elektroniker auch immer der Meinung gewesen,- Wasser und Ampere vertragen sich nicht. Aber da in heutigen PC´s ja eine derartige Verlustleistung existiert und dieser mit Luftkühlung nur mit exorbitantem Lärm beizukommen ist,- habe ich mich dann auch mal langsam mit den Alternativen einer Standart Luftkühlung auseinander gesetzt.

Zumal mein PC in meinem Schlafzimmer steht,- und bei Saugen bzw Encoden auch des öfteren mal Nachts durchläuft. Und dieser turbinenartige Lärm, vor allen Dingen, wenn die Lüfter ein wenig älter geworden sind und deren Lager so langsam aber sicher den Geist aufgeben, mir des Nachts des öfteren auf den Geist geht.
Und so studierte ich die Weiten des Internet, diverse Foren und Hersteller, um mich letztlich dazu zu entscheiden, mir eine erste Wasserkühlung der Fa. Aqua-Computer zuzulegen. Ich fand die Komponenten optisch sehr schön und gut verarbeitet und was in den Foren so stand,- bei einem guten Preis / Leistungsverhältnis. Also war schnell die erste Bestellung geschrieben. So entstand damals mein alter Chieftec 901 Tower,- der jedoch im Oktober November 2003 von dem jetzigen blauen Yeong Yang Cube B0221 abgelöst wurde.Und so enstand dann im Jahre 2002 der erste Umbau auf eine Wasserkühlung:

Chieftec
Der alte Chieftec im seirenmäßigen Zustand Trageblech für die Wasserpumpe montiert Dopelradiator im Deckel
Chieftec im serienmäßigen Zustand

Der noch jungfräulich Tower mit dem ganzen Schrott, der da noch drin ist. Wer hat den Deppen von Chieftec denn eigentlich gesagt, die sollen das Netzteil hochkant einbauen? Leute, ich brauch Platz!!!Also flog als erstes diese Fehlkonstruktion von Netzteilbelch raus, ein eigenes Abdeckblech wurde geschnitten und dieses gewinkelte Trageblech, das auf Abstandhaltern montiert zum einen den beiden Schienen mehr Steifheit gibt und auf dem später die Pumpe montiert wird. In der entgültigen Fassung wird das Blech natürlich mit Senkschrauben verschraubt
Der Radiator wurde mit derAbdeckblende und zwei 120 mm Papst Lüftern im Gehäusedeckel verbaut. (*Eine Sticksäge wirkt wunder) Hinter den Radi kommt dann noch der Ausgleichsbehälter zum Befüllen
So ging es dann weiter, bis der Aufbau stand. In diesem Stadium hatte ich aber mein wassergekühltes Netzteil noch nicht.
Und so ging es an die ersten Testläufe. 

Kretives Chaos auf dem Wohnzimmerzisch. aber immerhin ist alles griffbereit An einem langweilen Maimorgen stürzte ich mich dann bewaffnet mit Spezialwerkzeug aus dem reichhaltigen Fundus unserer Werkzeugausgabe in den Arbeitskeller meines Vaters uns schuf einen Festplattenkühler für insgesamt 3 Platten. Später wird dieser Kühler dann noch in ein separates schallgedammtes Gehäuse eingebaut

Alles fertig im dem Chieftec montiert

So sah dann der neue aus, leise, und für die damalige Zeit sehr schnell. (man kann da ziemlich arg an der Übertaktungsschraube drehen) Auf dem Bild ist noch zu erkennen, das hier die Spannungswandler noch passiv gekühlt wurden. Es stellte sich dann aber heraus, das bei starker Übertaktung die Wandler zu heiß wurden und das Board anfing, instabil zu werden.


Mir der Erkenntnis, das ich an der Spannungswandlerkühlung noch etwas feilen mußte, ging es dann in die nächste Etappe

Aus einem Stück 30*10mm Stromschiene fertigte ich einen passenden Wasserkühler für die Spannungswandler. Das es seitens Asus aber keine vorgesehenen Befestigungs-bohrungen gab, wurde der Kühler kurzerhand mit Zweikomponenten Wärmeleitkleber befestigt. Das war eine Verbindung für die Ewigkeit. Mit dem verbauten Ausgleichsbehälter ließ sich das System leicht befüllen und der Wasserstand konnte recht leicht und problemlos überprüft werden. Das war dann das Werk, als das Maschinchen zum ersten Mal stabil und leise lief. Die ersten OC Versuche waren vielversprechend, der Rechner brachte es damals Primestable auf eine Geschwindigkeit jenseits dessen, was mit luftgekühlten Äquivalenten zu erreichen war

Und so lief diese Maschine dann im Dauerbetrieb, Es war angenehm still, aber das bessere ist des Guten Feind, War jetzt soweit alles leise, so störte von Tag zu Tag und von Nacht zu Nacht mehr der surrende 60mm Netzteillüfter....